„Das Manko sind die fehlenden Autoparkplätze“

15.10.2019
Die „Königsalm“ zählt zu den vier Großzelten auf dem Freimarkt. Auch hier sind keine Waffen erlaubt. Foto: ESSER
Die „Königsalm“ zählt zu den vier Großzelten auf dem Freimarkt. Auch hier sind keine Waffen erlaubt. Foto: ESSER
 © Mediengruppe Kreiszeitung

Freitag beginnt der Freimarkt und die Bremer Polizei sieht sich gut gerüstet. Mehr Beamte, Verbote und Überwachungsmaßnahmen sollen das Volksfest sicher machen.

Bremen – Vier Millionen Besucher werden in den 17 Freimarktstagen auf der Bürgerweide erwartet. Nicht nur die Schausteller, auch die Bremer Polizei ist fürs Volksfest gerüstet. „Es werden ausreichend uniformierte und zivile Polizeikräfte vor Ort sein“, sagt Marita Wessel-Niepel. Zusätzlich wird ein privater Sicherheitsdienst an den Eingängen, an den Notausgängen und auf der Veranstaltungsfläche eingesetzt. „Die Behörden bewerten die Sicherheitslage täglich neu, es gibt zur Zeit keine konkrete Gefährdung für den Freimarkt“, sagt Polizeisprecher Nils Matthiesen.

Das große Manko sind die fehlenden Autoparkplätze zum Bremer Freimarkt

Die Weichen für ein „fröhliches Fest“ sind gestellt. Nur die Anreise birgt Probleme. „Das große Manko sind die fehlenden Autoparkplätze“, sagt Kai Stührenberg, Sprecher des Wirtschaftsressorts. Er empfiehlt den Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmittel anzureisen und die P+R-Parkplätze unter anderem an der Universität zu nutzen. Die Zahl der Verkehrsüberwacher soll um 50  Prozent erhöht werden.

Freimarkt: Vier Abschleppwagen stehen bereit

Am ersten Sonnabend, 19. Oktober, werden vier Abschleppwagen bereitstehen, um falsch abgestellte Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen, teilt der Senat mit. Zentrales Ziel sei der Schutz der Anwohner der unmittelbar betroffenen Wohnquartiere. Die Polizei kündigt „konsequente behördliche Überwachungsmaßnahmen“ an. Holger Jureczko, Sprecher der Bundespolizei, ergänzt: „Bei Überfüllung wird der Zugang von der Bürgerweide in den Hauptbahnhof gesperrt, so dass nur noch die Zugänge von der Innenstadt in Richtung des Freimarktes möglich sind.“ Diese Einbahnregelung habe sich bewährt. „Der rückfließende Verkehr der Fußgänger in Richtung Innenstadt“ soll dann den Gustav-Deetjen-Tunnel nutzen.

Freimarkt in Bremen: Waffen, Glasflaschen, Fahrräder und Hunde verboten

Und noch etwas teilt die Polizei mit: „Auf dem Freimarkt sind Waffen, Glasflaschen, Fahrräder und Hunde nicht erlaubt.“ Bei Zuwiderhandlung drohe ein Bußgeld von bis zu 2 500 Euro. Verboten ist auch das Tragen von Kleidung mit Abzeichen und Emblemen von Motorradgruppierungen.

Öffnungszeiten Bremer Freimarkt:

Der B remer Freimarkt auf der Bürgerweide läuft von Freitag, 18. Oktober, bis Sonntag, 3. November. Geöffnet ist der Rummel täglich von 13 bis 23  Uhr, freitags und sonnabends sowie am 30. Oktober bis 24 Uhr.  je

Park & Ride zum Freimarkt in Bremen

Sonderhinweisschilder an den Autobahnen (Riesenrad als Symbol) leiten direkt zu den Park & Ride-Flächen. Autofahrer nutzen am besten die Parkplätze an der Universität, Klagenfurter Straße, 28359 Bremen (Haltestelle: Uni/NW 1). Von hier fährt die Straßenbahnlinie 6 Sie direkt zum Freimarkt (Haltestelle Blumenthalstraße / Messe Bremen).

Die Straßenbahnen fahren entsprechend der Nachfrage. Es gilt ein Sondertarif. Erwachsene zahlen für die Hin- und Rückfahrt 3,80 Euro. Kinder unter 15 Jahren fahren in Begleitung Erwachsener kostenlos. Das Ticket kann am Automaten unter der Taste „Sondertickets“ gekauft werden.

Von allen anderen P+R – Plätzen aus empfehlen die Veranstalter das Tages-Ticket für 1 bis 5 Personen. In der Preisstufe I Bremen kostet das Tages-Ticket für eine Person 8,10 Euro. Für jede weitere (erwachsene) Person erhöht sich der Preis um 2,60 Euro. Bis zu drei Kinder unter 15 Jahre dürfen auf jedem Tages-Ticket kostenlos mitfahren.

 

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