Freimarkt wie früher

09.08.2016
Der Kleine Freimarkt auf dem Marktplatz.
Der Kleine Freimarkt auf dem Marktplatz.
 © BTZ Bremer Touristik-Zentrale (www.bremen-tourismus.de)

Bremen - Nicht nur auf der Bürgerweide geht's ab dem 14. Oktober rund. Auf dem Bremer Marktplatz wird auch wieder der sogenannte Kleine Freimarkt zum Bummeln einladen.

Auf dem Markplatz wird traditionell ein ganz klassischer Rummel aufgebaut. Dort riecht es nach Schmalzgebäck und heißen Mandeln, die Dosen in den Spielbuden scheppern und das Läuten einer Glocke lädt ein zur Fahrt mit dem Nostalgie-Karussell. Passend dazu sind die Stände auf dem Kleinen Freimarkt nach dem Vorbild alter Jahrmärkte gestaltet.

Als ein "Fest der Sinne" beschreibt die Touristik-Zentrale die Kirmes in Bremens "Guter Stube" - wie der Marktplatz auch genannt wird. Dort gehe es etwas beschaulicher zu als auf dem Freimarkt auf der Bürgerweide.

Ganz in der Nähe wird wieder ein mittelalterliches Marktdörflein seinen Platz finden. Zwischen den historischen Mauern von Rathaus und Liebfrauenkirche werden die Besucher ins Jahr 1382 versetzt. An offenen Feuerstellen zeigen Schmiede, Glasbläser und Steinmetze ihr Handwerk, Händler bieten ihre Waren an und Gaukler belustigen das Volk.

Wer dann auch gerne noch beim großen Freimarkt vorbauschauen möchte, kommt an den Wochenenden mit der Freimarktlinie in einer Museumsstraßenbahn dort hin.

Öffnungszeiten

Am Eröffnungstag, 14. Oktober, öffnen die Buden des Kleinen Freimarktes und des Marktdörfleins um 16 Uhr. Montags bis samstags ist der Rummel in der Innenstadt dann zwischen 10 und 21 Uhr geöffnet, sonntags von 11 bis 21 Uhr.

jom